
Meine Arbeit als Genealoge
Ahnenforschung ist Detektivarbeit – und zugleich die Suche nach Geschichten vergangener Generationen. Seit über vierzig Jahren beschäftige ich mich intensiv mit genealogischer Recherche, historischen Quellen und Familiengeschichten.
Mein Ziel ist nicht nur, Daten zu sammeln, sondern ein lebendiges Bild davon zu zeichnen, wie unsere Vorfahren gelebt haben.
Dokumentation der Ergebnisse
STAMMTAFELN / AHNENTAFELN
Die Grundlage jeder Ahnenforschung bildet die Ahnentafel und/oder Stammtafel (bzw. Stammbaum). Sie macht familiäre Zusammenhänge sichtbar und schafft Ordnung in oft weit verzweigten Familiengeschichten.
- Ahnentafeln zeigen die direkten Vorfahren einer Person, in der Regel bis zur 5., 6. oder 7. Generation. Sie enthalten die zentralen genealogischen Daten, das sind Geburt, Trauung, Tod, Orte und Berufe.
- Stammtafeln stellen möglichst viele Nachkommen eines gemeinsamen Vorfahren dar und verdeutlichen die Entwicklung einzelner Familienlinien über mehrere Generationen hinweg. Hier werden auch die Seitenverwandten (Onkel/Tanten, Cousins/Cousinen, Neffen/Nichten etc.) abgebildet.
Die Tafeln erstelle ich mit der genealogischen Software Heredis. Für sehr große Ahnentafeln oder individuell handgemalte Stammbäume arbeite ich bei Bedarf mit dem Stammbaumatellier Rosenlechner zusammen.
Stammbaum 12 Generationen 106x79cm

Stammtafel 15 Generationen 235x142cm

Ahnentafel 7 Gen. 129x40cm Stammbaum-Atelier Rosenlechner

Ahnentafel 6 Generationen Pergament-Layout 102x40cm

BÜCHER
Über die reine Darstellung von Daten hinaus ist es mir ein besonderes Anliegen, Ahnenforschung erlebbar zu machen. Dazu bereite ich Forschungsergebnisse, auf Wunsch, in Form eines persönlichen Buches auf.

Diese Bücher verbinden genealogische Fakten mit sozial– und wirtschaftshistorischen Hintergründen:
- Wohnorte und Wanderbewegungen der Vorfahren
- Berufe und soziale Stellung
- Heiratsmuster, Kinderzahlen, Lebenserwartung
- Krankheiten, Todesursachen
- historische Ereignisse
- Herkunft und Bedeutung des Familiennamens
- Auswanderungen und Kriegszeiten
- Persönliche Erzählungen von (älteren) Familienangehörigen über ihre Jugend und ihre Eltern
Illustriert werden die Texte mit Matrikenauszügen, alten Fotografien, Dokumenten, Karten und Zeitungsartikel. So entsteht ein Bildband der eigenen Familiengeschichte – nicht nur als Dokumentation, sondern als bleibende Erinnerung für kommende Generationen.
Nachfolgend zeige ich in wahlloser Reihenfolge einige Buchseiten aus unterschiedlichen Projekten. Sie sollen Neugier wecken und verdeutlichen, wie informativ und lebendig Ahnenforschung sein kann.
Ergebnisse meiner Forschung
GENEALOGISCHE QUELLEN
Die Matriken der Pfarren (Kirchenbücher) mit den Tauf-, Trauungs- und Sterbedaten stellen die wichtigste genealogische Quelle dar. Darüber hinaus verwende ich:
Grundherrschaftliche Aufzeichnungen: Inventurprotokolle, Heirats- und Kaufprotokolle, alte Grundbücher, Urbare
Gerichtliche und Staatliche Archivalien: Vormundschaftsakte, Verlassenschaftsprotokolle, Musterungsprotokolle, Personalbögen, Volkszählungen
Kommunale und regionale Archivalien: Adressbücher, Heimatrollen, Gebär- und Findelprotokolle, Friedhofsdatenbanken, Totenbeschauprotokolle, alte Meldezettel
Persönliche Dokumente: Geburtsurkunden, Heiratsdokumente, Partezettel
Digitalisierte Zeitungsarchive,
alte Landkarten, Katasterpläne
Selbst in Zeiten digitaler Quellen bleibt die Fähigkeit, alte Handschriften zu lesen und historische Sprachen zu verstehen, zentral. Jede Generation bringt ihre eigenen Herausforderungen – und jede Spur erzählt eine neue Geschichte.



















